Thirdmoon - Sworn Enemy: Heaven    THIRDMOON
    Sworn Enemy: Heaven

    Release:  2004
    Label:  FM-Records
    Stil:  Melodic Death-Metal
    Spieldauer:  46 Minuten, 48 Sekunden
    Punkte:  7,5 von 10
    Homepage:  www.thirdmoon.at

    In der Datenbank seit:  26.11.2004 / 18:13:33
    Gelesen:  480x  (seit Datenbankeintrag)

Nach einer vierjährigen Schaffenspause melden sich unsere Landsmänner endlich wieder mit neuem Futter für die Ohren zurück. Auch wenn Thirdmoon mit ihrem klar vom Death-Metal geleiteten Werk nicht unbedingt mit unserer Seite kompatibel sind, so ist doch das gebotene Material auf jeden Fall einfach zu gut, um einfach ungeachtet unter den Tisch gekehrt zu werden. Von Anfang an wird jedoch ohne Umschweife klar gestellt, dass man auf "Sworn enemy: Heaven" keine stupide und blindlings drauflos prügelnde Orgie erschaffen hat. Vielmehr arrangiert das Trio mit Harmonie, Melodie, Gespür für unvorhersehbare Abläufe und dennoch genug Druck ein ausgewogenes und kurzweiliges Album. So man sich mit Akustikgitarren anfreunden kann, wird einem quer durch die Bank ein wunderbares Wechselspiel mit eben jenen lieblichen Klängen und gedämpfter Härte geboten. Durch die Tatsache, dass die meisten Songs im mid-tempo Bereich gehalten sind, schafft es beinahe jeder mit Hilfe der gelungenen Strukturierung ins Ohr zu gehen. Respekt sollte an dieser Stelle auch an Sänger Wolfgang gezollt werden, der mit seiner Sangeskunst ein breites Spektrum abdeckt und sich somit keineswegs hinter den meisten alteingesessenen Kollegen verstecken muss. Wenngleich die Band oft auch ein wenig verspielt zu Werke geht, gewinnen ihre Lieder durch die niemals übertriebene Art und Weise ihres Handelns sogar noch mehr an Wirkung. Einziges Manko stellen die oft abrupten Enden der einzelnen Tracks dar, die einem wie vor den Kopf stoßen und für Unbehagen sorgen. Sollte sich dieser Fakt bloß auf die CD-R Version beziehen, die mir vorliegt, so kann man der angeführten Wertung getrost noch einen Punkt hinzuzählen, womit dem Erfolg der Band eigentlich nichts mehr im Wege stehen sollte.


FAZIT:

Wer dem melodischen Todesblei zugetan ist, sollte sich unbedingt mit diesem Teil vertraut machen. Der Durchschnittsleser unserer Seite kann die vorherigen Zeilen aber getrost wieder mit einer Prise Judas Iscariot oder ähnlichem aus dem Gehirn löschen.


TRACKLISTE:

01 - Dementia
02 - Persecution
03 - Unleash The Soul
04 - Blood For Blood
05 - Strangled
06 - Suicide Spawn
07 - Bleed Your God
08 - Human Shockbreed
09 - Decayed In Heaven
10 - Amen


LINE-UP:

Wolfgang Rothbauer - Vocals, Guitar
Matias Larrede - Guitar
Johannes Jungreithmeier - Drums


JÜRGEN WINTERHELLER

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