Siebenbürgen - Plagued Be Thy Angel    SIEBENBÜRGEN
    Plagued Be Thy Angel

    Release:  3. Dezember 2001
    Label:  Napalm Records
    Stil:  Melodic - Black Metal
    Spieldauer:  57 Minuten, 75 Sekunden
    Punkte:  4 von 10
    Homepage:  www.siebenburgen.net

    In der Datenbank seit:  27.08.2004 / 01:46:59
    Gelesen:  354x  (seit 01.09.2004)

Nach einem ca. 1-minütigen Intro folgt das ziemlich langatmige Titellied "Plagued Be Thy Angel". Es beginnt zwar im typischen SIEBENBÜRGEN-Styl, bleibt aber über die ganzen 6 Minuten eher monoton. Bei "Destination Supremacy" kommt die trällernde Frauenstimme zum Einsatz, was diesem Song, der ebenfalls ziemlich langsam gehalten ist, den Rest gibt. "Father of All Lies" kommt zum Glück ohne Geträllere aus und zum 1. Mal wird man etwas mitgerissen. Bei "The Night Alit" hat man aber leider wieder 2 Gänge zurückgeschaltet. "Angelic" fällt nicht weiter auf. Man hofft wieder einmal vergeblich auf einen schnelleren Part... Ich erwarte ja kein High-Speed-Gebolze von SIEBENBÜRGEN, aber wenn dann mit "For the Ones Who sleep" ein Instrumental folgt, besteht doch die Gefahr, dass einem die Augenlieder schwer werden... Mit "Skändar Sinne" und "The Roses Bleed at Night" folgen SIEBENBÜRGEN strikt dem auf Plagued Be Thy Angel eingeschlagenen Kurs. Spätestens bei "As Black as a Midnight Heart" wird klar, dass es das einzig Richtige war, dass sich SIEBENBÜRGEN von ihrer alten Sängerin getrennt haben. Das Album hört mit "Her Shadows Adored" und "Deliverance" dort auf, wo es angefangen hat. Auf dem Digipack ist noch eine Coverversion von Judas Priests "Jawbreaker" enthalten. SIEBENBÜRGENS Vorliebe für klassischen Heavy Metal ist ja bekannt und so finden sich auf dieser Scheibe deutlich mehr Heavy Metal-lastige Riffs wieder, als auf den Vorgänferalben. Ebenfalls auffällig ist, dass SIEBENBÜRGEN fast völlig auf Keyboards oder Synths verzichten. Von der düsteren Atmosphere, die SIEBENBÜRGEN angeblich erzeugen, ist leider wenig zu spüren.


FAZIT:

Alles in allem ist die Scheibe eher im Stil von den älteren Sachen
gehalten, kommt aber meiner Meinung nach nicht an diese heran.


TRACKLISTE:

01 - Exordium
02 - Plagued Be Thy Angel
03 - Destination Supremacy
04 - Father Of All Lies
05 - The Night Alit
06 - Angelic
07 - For The Ones Who Sleep
08 - Skändat Sinne
09 - The Roses Bleed At Night
10 - As Black As A Midnight Heart
11 - Her Shadows Adored
12 - Deliverance
13 - Jawbreaker (Judas Priests Cover - Digipack)


LINE-UP:

M. Ehlin - Vocals
A. Rosdahl - Drums
F. Brockert - Bass
R. Bryngelsson - Guitar
L. Ekström - Guitar
K. Höijertz - Female Vocals


NAMBROTH

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