Beherit - The Oath Of Black Blood    BEHERIT
    The Oath Of Black Blood

    Release:  1992
    Label:  Turbo Music
    Stil:  Old School - Black Metal
    Spieldauer:  26 Minuten, 06 Sekunden
    Punkte:  5 von 10
    Homepage:  beheritworship.cjb.net

    In der Datenbank seit:  26.08.2004 / 01:38:09
    Gelesen:  614x  (seit 01.09.2004)

Was wir hier haben, ist ein Album das eigentlich gar nie das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollte, denn bei diesem Album handelt es sich um das "Demonomancy" Demo und der "Dawn of satans millenium" EP die Turbo Music in einem Anfall von Übereifer gemeinsam als Debutalbum veröffentlichte ohne die Band vorher zu kontaktieren. Über dieses Album wurde schon viel geschrieben, meistens Negatives, aber trotz der musikalischen Unreife der Band wurde dieses Album zu einem Klassiker. An den musikalischen Fähigkeiten kann es sicherlich nicht gelegen haben, am Songaufbau noch weniger. Es ist ähnlich sinnfrei wie Abruptum, aber immer mit der morbiden Intensität eines Meisterwerks. Holocaustos Gesang setzt dem ganzen die Krone auf, denn das Zischen und heisere Krächzen das er von sich gibt, läßt eher auf akuten Lungen Katarrh als auf Gesang schließen und trotzdem, oder genau deshalb, paßt es zur Musik. Das wirklich seltsame ist aber, dass auch live der Gesang, wie auf CD klang, nämlich viel zu laut und total neben der nicht vorhandenen Melodie. Diese CD ist eine Reise in ein 26 minütiges einfach nur groteskes Hörspiel, das einen in ihren absurden Bann zieht. Die Geschwindigkeit der Musik bewegt sich, wie damals üblich, eher im Midtempobereich, aber auch viele Langsame, und in totalen Krach ausartende, schnelle Passagen durften nicht fehlen. Manche Leute ziehen Vergleiche zu Grindcore Bands, was auch nicht ganz falsch ist, aber der Haupteinfluß sind sicherlich Bands wie Volcano, Sarcofago oder Blasphemy. Der Sound dieses Albums ist genauso furchtbar wie die Musik an sich. Kein Wunder, sind doch die Demos eins zu eins übernommen worden. Das nächste "Highlight" dieser CD sind dann noch die einfach nur mehr kultigen Texte. Blasphemisch, aber dumm wie Brot, sind sie sehr lesenswert und bieten gute Unterhaltung. Man könnte jetzt vielleicht denken ich mag dieses Album nicht, aber dem ist nicht so. Man muß es sich vielleicht zwei bis drei mal anhören um die rohe Energie die, die Finnen hier versprühen zu genießen. Außerdem bringt die Kombination aller vorhin aufgezählten negativen Dinge, zusammen doch eine reizvolle Mischung von abstrakt klingenden Tönen hervor, die sicherlich ihre Liebhaber gefunden hat und auch weiterhin finden wird. Leider änderten Beherit ihren unverkennbaren Stil nach dem dritten Album, und schlugen einen Elektronischeren Weg ein, der Bandchef Holocausto eher zuzusagen schien. Schade das Holocausto heutzutage nur mehr reinen Techno macht... Ich kann mich beim besten Willen nicht zwischen 0 und 10 Punkten entscheiden daher die goldenen Mitte...


FAZIT:

Holocausto is God.


TRACKLISTE:

01 - Intro
02 - Metal Of Death
03 - The Oath Of Black Blood
04 - Grave Desecration
05 - Witchcraft
06 - Goat Worship
07 - Demonomancy
08 - Black Mass Prayer
09 - Beast Of Damnation
10 - Hail Sathanas
11 - Dawn Of Satan's Millenium


LINE-UP:

Nuklear Holocausto Veangance - Guitars, Vocals
Black Jesus - Bass
Necropervertor - Drums


FOGVISION

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